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Mallorca ist eine spanische Insel im westlichen Mittelmeer. Mit 3.640 km² ist sie die größte Insel der Balearen. Die Hauptstadt von Mallorca ist Palma de Mallorca. In 2005
lebten dort 758.822 Menschen. Es gibt dort eine sehenswerte Altstadt. Am bekanntesten von Palma ist sicherlich die Kathedrale. Gesprochen wird dort katalanisch und spanisch; den Dialekt, den man dort spricht, die Amtssprache dort nennt man mallorquí, sie ist seit 1983 gleichberechtigte Amtssprache.
Im Nordwesten erhebt sich die Sierra de Mallorca. Der Puig Mayor ist mit 1.445 m die höchste Erhebung der Insel. Das überwiegend aus Kalken aufgebaute Gebirge fällt stellenweise steil zur Küste ab.
Das Klima dort ist subtropisch mit kurzen, milden Wintern und heißen Sommern, mit rund 300 Sonnenstunden pro Jahr. Die Niederschläge betragen im Flachland nur 400-500 mm, in den Hochlagen können bis zu 1.200 mm pro Jahr erreicht werden.
Wirtschaftszweige dort sind die Landwirtschaft mit dem Anbau von Gemüse, Getreide und Zitrusfrüchten, der Bergbau mit dem Abbau von Marmor, Kupfer- und Bleierz und natürlich die Fischerei.
Mallorca verbindet Tourismus mit unberührter Natur. Im Juli 2001 verhängten die zuständigen Behörden für die gesamte Insel einen zweijährigen Baustopp. Damit soll eine weitere Verbauung Mallorcas verhindert werden.
Die Küste besteht aus kleinen Buchten, Stränden und Klippen, im Landesinneren findet man malerische mallorquinische Orte und Bergketten mit einer Höhe von bis zu 1.445 m.
Auch Aktiv-Urlaub ist dort möglich, z.B. für Golfer (mehr dazu, wenn Sie auf "Golfer" klicken.
 
 
Klima
Wie schon oben erwähnt scheint auf Mallorca rund 300 Tagen im Jahr die Sonne, daher ist die Insel eigentlich immer eine Reise wert! Weniger Touristen kommen zwischen Oktober und März, im Januar und Februar regnet es zwar ab und zu, dafür locken von Ende Januar bis Anfang März die rosaroten Landshaften - die Mandelblüten. Rund acht Millionen Mandelbäume stehen dann in voller Blüte. Im April blühen die Kirsch- und Apfelbäume, danach stehen die Orangen-, Zitronen- und Aprikosenbäume in voller Blüte. Das Mittelmeer erreicht ab Mai/Anfang Juni badetaugliche Temperaturen, die dann bis Oktober/November anhalten. Von Juni bis August steigen die Temperaturen, sind allerdings durch die ständige Meeresbrise sehr erträglich.
 
 

Durchschnittstemperaturen auf Mallorca:

Monat

Sonnenstunden/Tag

max. Temperaturen

Wassertemperaturen

Januar

5 Stunden

14°C

14°C

Februar

6 Stunden

15°C

13°C

März

6 Stunden

17°C

14°C

April

7 Stunden

19°C

15°C

Mai

10 Stunden

22°C

17°C

Juni

11 Stunden

27°C

21°C

Juli

12 Stunden

29°C

24°C

August

11 Stunden

30°C

25°C

September

8 Stunden

27°C

24°C

Oktober

7 Stunden

23°C

21°C

November

5 Stunden

18°C

18°C

Dezember

5 Stunden

15°C

15°C

 

 

Geschichte

  • Die ersten Spuren stammen um 3500 v. Chr.

  • Die Talayot-Kultur um 1500 v. Chr. (Broze- u. Eisenzeit) stand in Handelsbeziehungen mit den Phöniziern und den Griechen.

  • Im Jahre 123 v. Chr. gab es die "Römische Invasion". Caecillius Metellus Balearicus gründet die Städte Pollentia (heute Alcúdia) und Palma (aus dem lateinischen palma = Siegespalme).

  • 450 n. Chr. eroberten die Vandalen die Balearen.

  • 534 n. Chr. eroberten Byzantinischen Truppen Mallorca.

  • Die Mauren eroberten 902 Mallorca.

  • 1229 wurde Mallorca von den aragonsichen Truppen unter Jaume I erobert.

  • 1276 rief Jaume II das "Königreich Mallorca" aus.

  • Bis zur Autonomie 1983 wurde Mallorca vom Festland her regiert.

  • Im Spanischen Bürgerkrieg 1936 fiel Mallorca in den Machtbereich der Falange.

  • Im Jahre 1978 wurde Spanien parlamentarische Monarchie.

  • Im Jahre 1983 wurden die Balearen eine autonome Region.

 
 
Palma de Mallorca
Palma ist die Hauptstadt der Balearen, eine der aufregendsten und reizvollsten Städt in Europa. Sie liegt wunderschön breit gezogen entlang einer geschützten Bucht. Hier lebt die Hälfte von Mallorcas Bevölkerung und viele Inselbewohner sprechen von ihr nur als Ciutat (Stadt). Hier findet man die besten Restaurants und Geschäfte und dazu viele historische Sehenswürdigkeiten.
Den besten Blick auf Palma hat man vom Wasser aus, möglichst bei einer Bootsfahrt rund um die Bucht.  Nähert man sich dem Hafen, scheinen die Kathedrale und der königliche Palast  aus den Stadtmauern aufzusteigen, ihr goldener Sandstein wird von der Nachmittagssonne angestrahlt und spiegelt sich in einem See. Dahinter liegt das alte arabische Stadtviertel, ein Labyrinth mittelalterlicher Gassen. Früher hatten hier katalanische Händler prächtige Villen gebaut, deren elegante Innenhöfe noch heute existieren. In den Straßen des modernen Palma pulsiert das Leben. Man bummelt über die von Bäumen gesäumten Boulevards von La Rambla und Passeig des Born, streift du8rch die Kunsthandwerksläden und Galerien rund um die Placa Major. Palma wurde zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität Spaniens gewählt. Sehenswert ist die Kathedrale La Seu, das Wahrzeichen der Stadt und ein Meisterwerk gotische Architektur Kataloniens. Ihre spektakuläre Lage macht sie zu einer der schönsten gotischen Kirchen Spaniens.
Der Ballermann (offizieller Name ist Platja de Palma oder, auf spanisch, Playa de Palma) muss natürlich auch erwähnt werden. Der Ballermann ist der ca. 5 km lange Strand, einige Kilometer östlich von Palma, das berühmteste und größte zusammenhängende Urlaubsgebiet Europas. Er erstreckt sich von der Ca'n Pastilla bis zum Yachthafen von Arenal. Der gesamte Playa de Palma besteht aus Kneipen, Hotels, Restaurants, kleinen Supermärkten, Touristenläden und sonstiger typischer touristischen Infrastruktur. Um sich nicht zu verlaufen wurde das Gebiet in 15 Teile eingeteilt, in die sogenannten "15 Balnearios", in deutscher Umgangssprache die 15 Ballermänner. Diese 15 Balnearios sind identisch aussehende Strandkneipen, die mit einer Nummer gekennzeichnet sind, angefangen mit der Nr. 15 in Ca'n Pastilla bis zur Nr. 1 in S'Arenal.

In der Bucht von Palma liegt auch Palma Nova. Palma Nova verfügt über einen langen und breiten, feinen Sandstrand mit einer sehr geschäftigen Promenade voller Läden, Restaurants und Bars und über seichtes Wasser. Hinter der Landzunge ist ein zweiter Strand und danach kommt man nach Magaluf (Beschreibung s.u.), nach wie vor der größte und rummeligste Ferienort in der Bucht von Palma.
 

Cala Ratjada

Cala Rajada eignet sich als Ferienort für alle Urlaubergruppen. Es liegt in der äußersten Nordostecke Mallorcas am Fuße einer spitzen Landzunge. Südlich des ursprünglichen, immer noch intakten Fischerhafens ist ein kleiner Sandstrand. In die mehrere hundet Meter breite, zerklüftete Felsküste ist ein hübscher Sandstrand eingefasst, der in mit Kiefern bewachsene Dünen ausläuft. Eine weitere Bucht, nur für Schwimmer und FKK-Anhänger, schließt sich dort an.

Cala Rajada ist trotz der Touristen in den Sommermonaten ein ansehnlicher Ort geblieben. Die Infrastruktur konnte sich aus der Altstadt heraus langsam entwickeln und macht einen überwiegend gepflegten Eindruck. Es gibt dort, dank der geographischen Randlage, keinen Durchgangsverkehr.

In Cala Rajada gibt es genug Möglichkeiten abends auszugehen, aber ebenso lassen sich ruhige Ferien abseits des Rummels verbringen. Auch eine Mischung aus beiden - mal Ruhe, mal Geselligkeit oder Disco, kann man dort leicht realisieren. Alles in allem: Cala Rajada ist -ziemlich unabhängig von Altersgruppen- für sehr viele Urlauber eine gute Wahl.

 

Costa de Canyamel

An der Nordostküste Mallorcas, ca. eine Autostunde vom Flughafen entfernt, weitab vom Tourismus, direkt zwischen Cala Rajada (10 km) und Cala Millor (15 km), liegt eingebettet in sanfte Hügel und grüne Pinien in einer schönen Bucht mit breitem, feinsandigem Strand der Urlaubsort Canyamel.   

Der Strand von Canyamel ist für Familien mit Kindern besonders geeignet, weil es hier keinen Durchgangsverkehr und auch sonst kaum Verkehr gibt.

 

Can Picafort

C’an Picafort ist einer der jüngsten Ferienorte Mallorcas. Es gibt ausgedehnte Pinienwälder bis zum Ortsrand und ein hügeliges, noch ursprüngliches Hinterland. Der 13 km lange, leicht abfallende feine Sandstrand zieht sich entlang des Ortes bis zum Puerto de Alcudia. Die lange Uferpromenade ist in einem guten Zustand.
Can Picafort liegt im Norden Mallorcas. Muro, ca. 8 km entfernt, ist der Hauptort der Gemeinde. Hier findet 1 mal wöchentlich der landestypische Wochenmarkt statt (sonntags). Muro, mit ca. 6.000 Einwohnern, ist ein interessantes Dorf mit altem Stadtkern, sehr lebhaft, viele Bars, Restaurants, einer imposanten Kirche und einem öffentlichen Hallenbad. Can Picafort ist ein belebter Küstenort mit eigenem Hafen und vielen Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. Reiten, Tauchen, Segeln und Tennis. Hier finden Sie alle Einkaufsmöglichkeiten, pulsierendes Nachtleben und viele gute Restaurants.

 

Artà

An der Nordostküste, 10 km westlich von Cala Ratjada, liegt das romantische Städchen Artà.

Von touristischem Rummel weitgehend verschont verfügt Artà über verschiedene interessante Sehenswürdigkeiten. Die Funde aus der Bronzezeit beweisen, das Artà schon vor ca. 3000 Jahren  gegründet wurde. Der Name Artà wurde vom arabischen Wort ”jertan” (Garten) abgeleitet. Von der auf einer Hügelspitze liegenden Wehranlage Santuari de San Salvador hat man einen wunderschönen. Ein Besuch in der Dorfkirche lohnt sich. In ihr befinden sich lebendigen Malereien der beiden mallorquinischen Helden: König Jaume der Eroberer, vor den sich ergebenen Moslems und die Steinigung Ramon Llulls in Tunesien. Auch das Bildnis des Schutzpatrons der Stadt und der Tiere, dem Heiligen Antonius, dargestellt mit  einem kleinen Schwein an seiner Seite ist hier zu sehen. In der Bank Sa Nostra ist ein kleines Museum mit archäologischen Funden aus der griechischen und römischen Zeit untergebracht.

Bekannt ist Arta vor allem durch seine bronzezeitlichen Megalithbauten (Talayots) und die besonders eindrucksvollen Tropfsteinhöhlen Coves d´Artà.

 
Cala Millor
In Cala Millor säumt ein 1.800 m langer und 30-35 m breiter Sandstrand das Meer. An der  Strandpromenade findet man Hotels, Apartmentanlagen, Geschäfte und Restaurants. Der Strand ist flach abfallend, daher auch kinderfreundlich. Cala Millor liegt an der Bucht von Son Servera, einem größeren Meereseinschnitt der Ostküste Mallorcas, zwischen dem Cap des Pinar im Norden und der südlichen davon gelegenen Halbinsel Punta de n'Amer.
Die ersten Bebauungen entstanden ungefähr im Jahre 1930. Im Jahr 1934 erbaute Jaume Vicens Andreu die erste Hoteleinrichtung, das Hotel Eureke, womit der Grundstein zum heutigen Touristenzentrum gelegt wurde. 1958 folgte das Hotel Sabina und danach wurden mehrer Hotels, Geschäfte und Gastronomiebetriebe eröffnet. 1962 entwarf Joan Llinàs eine Uferpromenade in erster Linie am Strand von Cala Millor, die auch seinen Namen trägt. 1965 wurde diese Zone durch einen städtebaulichen Generalplan weiter ausgebaut und erreicht in den 70er Jahren den Nachbarort Cala Bona.
Die Bebauung von Cala Millor geht nördlich an der Straße Carrer de la Magnòlia in die des Nachbarortes Cala Bona über. Cala Bona (s.u.) mit Fischereihafen ist kleiner und ruhiger.
 

Cala d'Or

Diese gepflegte Urbanisation entstand bereits in den 30er Jahren, als der aus Ibiza stammende Architikt Josep Costa Ferrer mit dem Bau der ersten Häuser  den Ort Cala d'Or gründete. Fünf tief in die Steilküste einschneidende, fjordähnliche Buchten mit Aleppokiefern und einigen Schirmpinien, werden umrahmt von blendweißen Apartmentanlagen und Villen, die Ihren aus Ibiza stammenden Erbauer erkennen lassen (wenige Stockwerke hoch, also keine Hochhäuser, und weiß), sich aber gut in das Landschaftsbild einfügen. Die Sandstrände mit türkisfarbenem Wasser sind sehr bekannt: Cala Gran, Cala d'Or, Cala Esmeralda, Cala Llonga, Cala Ferrera. Die Cala d'Or liegt am Ende der Hafenbucht Porto Cari und hat einen Sandstrand. Im mediterranen Ort gibt es Kneipen, Cafés, Restaurants, Boutiquen und auch Discos... Meist Ende September gibt es Jazz in den Straßen.

 

Cala Ferrera

Cala Ferrera ist eine ruhige Bucht und gehört zum Gemeindegebiet Felantix. Sie ist ca. 60 m lang mit feinem Sand, auch findet man hier Strandbars und Restaurants. Sie grenzt an eine Touristenzone mit täglicher und nächtlicher Animation. Von der Colonia Cala Ferrera sind es nur ca. 60 km nach Palma. Sie finden viele kleine Buchten, Pinien- und Mandelbäumchen. Der Strand hat auch in diesem Jahr die blaue Fahne bekommen.

 
Porto Cristo
Bevor Cala Millor entstand, war Porto Christo der größte Urlaubsort der Ostküste. Porto Cristo, der schon im 12. Jh. verzeichneter Fischereihafen von Manacor, bietet mit der durch den großen Felsen es Morro de sa Carabassa wie geschlossen wirkenden Bucht einen der sichersten Liegeplätze an der Ostküste, ein familienfreundlicher Ort. Er hat sich durch die Schönheit seines Strandes und die Nähe zu den Höhlen (s.u.) zu einem attraktiven Urlaubort verwandelt. Der Hafen, so wird erzählt, erhielt seien Namen, weil eine in Seenot geratene Schiffsbesatzung 1260 aus Dankbarkeit, die schwierige Einfahrt zur Bucht gefunden und glücklich gemeistert zu haben, eine Christusfigur, eine Glocke, sowie eine Madonnenstatue, zurückließ. Heute zu bewundern in der Pfarrkirche Dolors de Nostra Senyora von Manacor: Die Mare de Déu de la Neu, die Glocke sowie der Sant Crist de les Animes.
Berühmt hier die nahe gelegenen Höhlen, die Cuevas dels Hams - Cuevas del Drach (siehe meine Ausflüge), die 1905 entdeckt wurden.
 

Costa de los Pinos

Die Costa de los Pinos ist umgeben von herrlichen Pinienwäldern und hat ein landschaftlich schönes Hinterland. Die Küste ist felsig mit kleinen Strandabschnitten. Die Costa de los Pinos ist ruhig, gut geeignet auch für Golfer, da in der Umgebung verschiedene Golfplätze sind. Gut geeignet auch für Sportler, Wanderer und Fahrradfahrer.

Neben der Costa de los Pinos schließt sich "Cala Millor" an, dort findet man dann das Nachleben und Discofans kommen auf ihre Kosten.

 
Calas de Mallorca (oder Cales de Mallorca)
Die Region Calas de Mallorca befindet sich zwischen Porto Cristo Novo und Cala Murada. Es befinden sich dort Felsenküste und kleine Badebuchten mit kleinen Stränden. Man findet dort gepflegte Hotelanlagen und Ferienhäuser. Über lange Promenaden kann man ausgedeht spazieren gehen und den phantastischen Blick von oben genießen. Das "Centro Comercial" bietet  Autoverleih, Wäscherei, Restaurants, Discos und auch Supermärkte und Boutiquen.
Im Hinterland  sind Mandelkulturen.
 
Manacor
Manacor ist Mallorcas zweitgrößte Stadt. Das es den Ort bereits in prähistorischer Zeit gab, bezeugen Funde, die man in der Torre dels Enagistes (14. Jahrhundert) an der von Portocristo kommenden Straße anschauen kann. Im restaurierten Torre ist das Archäologische Museum untergebraucht. Die Stadt geht in ihrer Grundanlage auf die Araber zurück und erhielt nach der christlichen Rückeroberung um 1300 Stadtrechte. Heute ist Manacor eine lebhafte Stadt. Interessant auch die Pfarrkirche Nostzra Senyora dels Dolors. Manacor hat sich auf die Herstellung von Möbeln und künstlichen Perlen spezialisiert, die Produktion der Majorica-Perlen. Es empfiehlt sich eine Führung durch eine der Fabriken, dort hat man auch die Möglichkeit die Perlen in Form von Ohrringen, Ketten, Armreifen u.s.w. zu kaufen. Auch einen Besuch der Werkstatt und des Verkaufsraums von Oliv-Art lohnen sich. Davor stehen alte Olivenbäume und lebensgroße Dinosaurier.
 
Porto Colom
Farbenfrohe Fischerhütten und Bootshäuser stehen dicht gedrängt um den Kai dieses malerischen Fischerdorfes in einem Naturhafen am Ende einer weiten Bucht. Die hügelige Landschaft wird zur Küste hin wieder flach; Aleppokiefern verstecken hübsche Villen. Porto Colom, das einst als Hafen für Felanitx diente, leitet seinen Namen vom katalanischen Wort für Columbus ab und behauptet als einer von mehreren Orten , der Geburtsort des Entdeckers Columbus zu sein. Hinter dem Hafen stehen pastellfarbene Häuser und die Pfarrkirche. Südlich vom Hafen entwickelte sich das Gebiet um Cala Marcal zu einem modernen Badeort mit einem eigenen Yachthafen.
 
 
 
Santa Ponsa
Ein großes weißes Kreuz kennzeichnet die Stelle, an der der christliche Eroberer König Jaimi I im Jahre 1229 Mallorca betrat. Er landete im September 1229 in der Nähe des heutigen Yachthafens mit seinen Truppen und eroberte Mallorca von den Arabern zurück. Deutsche Touristen entdeckten  den langen Sandstrand mit seichtem Wasser, der daruafhin zu einem riesigen Ferienort ausgebaut wurde. Man kann mit einem Glasbodenboot zur nahe gelegenen Insel El Malgrant fahren oder mit dem Lienienboot nach Sa Dragonera, Sant Elm oder nach Port d'Andratx. Es gibt in Santa Ponsa einen hübschen Yachthafen und man hat sich auch einen Namen als Golfrevier gemacht.
 
Port de Pollensa
Der Strand von Port de Pollensa, oder Port de Pollença, der sich um den nördlichen Teil der Bucht erstreckt, wird durch de Yachthafen geteilt. Ein von Kiefern gesäumter Fußweg begrenzt den schmalen, nördlichen Teil des Strandes. Er verbreitert sich zu einer von Bars und Cafés gesäumten Promenade. Südlich des Ychthafens endet das geschäftige Treiben und der Strand verbreitert sich auf einen Abschnitt von etwa 1 km in Richtung Alcudia. (s.u.). Es gibt dort kleine Segelboote, Kajaks und Tretboote, auch Tauchkurse werden angeboten.
 
Pollensa - Pollenca
Pollensa liegt im Norden Mallorcas zwischen zwei Anhöhen: dem Puig de Pllensa (333m) und dem Puig del Calvari. Diesen kleinen Berg kann man über eine 365 Stufen - eine Stufe pro Tag des Jahres -lange Treppe besteigen, die zu seinem Gipfel führt. Oben steht eine Kapelle vom Ende des 18. Jahrhunderts. Sehenswert auch die Pfarrkirche mit Gemälden von Tudela, des Deutschen Mossgraber und des Argentiniers Atilio Boevery und das Barockkloster Santo Domingo. Am Ausgang von Pollensa in Ruchtung zum Hafen befindet sich eine römische Brücke mit zwei Bogen, die einzige ihrer Art auf Mallorca.
 
Aludia
Die Römer gründeten ihre Hauptstadt einstin Pllentia, dem heutigen Alcudia. Versteckt hinter Verteidigungsmauern liegt die hervorragend gut erhaltene Altstadt mit hübschen Läden und Renaissancepalästen in schmalen, schattigen Straßen. Die Stadt entwickelte sich zu einem der größten Urlaubsgebiete an der Ostküste. Die Pfarrkirche San Jaime ist das höchste Gebäude der Stadt und wurde im frühen 14. Jahrhundert errichtet. Der Hafen besteht aus den Industriedocks im Norden, dem Fischerhafen und einem modernen Yachthafen. Südlich des Hafens erstreckt sich einer der größten und schönsten Strände der Insel.
 
Bucht von Alcudia
Der etwa 12 km lange, breite Sandstrand fällt sanft zum Meer hin ab. Die Strandpromenade in Port d'Alcúdia ist verbaut, aber weiter hinten wird es ruhiger. Einer der schönsten Abschnitte ist Playa de Muro (s.u.). Im hochmodernen Port d'Alcúdia kann man auf der Promenade vom Fischerhafen zum Anfang des Trandes Flanieren.
 
Playa de Muro
Zwischen Alcudia und Can Picafort, an der lang gezogenen Bucht von Alcudia im Norden von Mallorca, liegt der Küstenabschnitt Playa de Muro. Dort begrenzen mit Kiefern und Tamarisken bestandene Dünen den feinen, weißen Strand. Dieser 11 km lange, flach abfallende Sandstrand ist für Familien mit Kleinkindern ideal geeignet. Gut geeignet auch zum Surfen, Wasserski fahren, Gleitschirm fliegen oder Tretboot fahren.
 
Magaluf
Aus dem ehemals billigen, lauten Ort mit vielen englischen Touristen ist mit einem Aufwand von mehreren Milliarden Pesetas ein schicker und eleganter Ort geworden. Die Stadtverwaltung ließ einige besonders hässliche Hotelkomplexe abreißen, vergrößerte den Strand (heute einer der besten auf Mallorca) und füllte ihm mit goldgelbem Sand auf. Eine attraktive Strandpromenade mit Palmen entstand und trug zur Erneuerung der Strandcafés und Restaurants und zur Ansiedlung schicker Geschäfte bei.
 
 
Golfen auf Mallorca
Gut zwei Dutzend Golfplätze gibt es auf Mallorca. Ein Mus für den golfenden Besucher der Balearen-Insel ist der Club de Golf de Andratx. Der Champion-Ship-Kurs wartet mit 60 Bunkern, sieben Teichen, engen Fairways und herrlichen Ausblicken auf das Meer, das nur 300 m entfernt ist. Außerdem bietet er am 6. Loch  mit 600 m die längste Bahn Europas.

Der Golfplatz Alcanada liegt 3 km östlich von Alcudia. Die 18-Loch-Anlage neigt sich sanft Richtung Meer, im Hintergrund sind die Berge der Sierra Levante.

Als derzeit edelster Platz gilt Son Muntaner. Die vor der Urbanisation Son Vida in einem Tal gelegene Anlage hat hervorragende Fairways und Greens.

Das sind natürlich nur einige Golfplätze.